42.539,93 Euro Tierarztkosten in 2018

Diese Summe kommt zusammen, da wir u.a. auch viele alte sowie kranke Tier aufnehmen, denen wir nach bester Möglichkeit helfen wollen. Wir möchten hier exemplarisch einige Fälle vorstellen.

Diabetiker mucky
Ein Schwerpunkt im vergangenen Jahr waren dabei die Diabetiker.Durch zwei sehr erfahrene Pflegestellen sind wir in der glücklichen Lage, auch Diabetiker sehr gut zu betreuen. Mucky, Bruno und Eddie sowie Scotty als Neuzugang im Januar 2019 sind unsere vier "Spezialisten". Sie wurden auf kohlehydratarmes Futter umgestellt sowie umfassender Diagnostik zu den Diabetes-Ursachen unterzogen.

Dazu gehört auch das kostspielige, aber sehr sinnvolle Dentalröngten, bei welchem man exakt sehen kann, was zwischen den Zähnen und vor allem im Kiefer los ist. Zerstörte Zähne bzw. Wurzeln sowie damit einhergehende Entzündungen sind eine Hauptbaustelle bei Diabetikern. Eine gründliche Zahnsanierung, die Futterumstellung sowie das gewissenhafte Messen der Blutzuckerwerte und die Aufzeichung der Insulingaben können eine Remission herbeiführen. Die Katze benötigt dann kein Insulin mehr, was die Vermittlungschancen enorm erhöht.

Senioren sheila
Auch die Senioren sind kostenintensiv und freuen sich über Spenden. Wir möchten hier gerne Mimi und Sheila erwähnen.

Die sehr kranke und erblindete ca. 18-jährige Mimi wurde als Hospizkatze aufgenommen und genoss noch fast ein ganzes Jahr das Leben, ehe sie ganz friedlich einschlief. Sie war durchgehend in tierärztlicher Betreuung wegen ihrer Niereninsuffizienz. Mimis Zähne waren wirklich in einem grauenhaften Zustand. Auch bei ihr war der Tier-Zahnarzt gründlich am Werk, so dass sie noch ein tüchtiges Stück schmerzfreier Lebensqualität erhalten konnte.

Bei den Senioren lassen wir ein sog. geriatrisches Profil machen, ein großes Blutbild, welches Aufschluss über etwaige alterstypische Erkrankungen gibt. Alles weitere an Behandlungen ergibt sich ab dann.

Aber auch die jüngerne Samtpfoten sind nicht vor Tierarztbesuchen gefeit. Neben den üblichen Routineuntersuchungen, den Tests auf FIV und FelV sowie der Kastration nebst Kennzeichnung (in Oldenburg und den Umlandgemeinden ohnehin Pflicht), sind immer wieder auch schwerere Behandlungen nötig.

Augenerkrankungen hope
Irgendwie war 2018 das Jahr der Augenerkrankungen. Zum Glück haben wir eine Facharzt für Augenkrankheiten an Bord, so dass sie Tiere in besten Händen sind. Es mussten mehrfach Augen operativ entfernt werden, was die Tiere aber nicht am Toben und Spielen hindert.

 

hope

 

Eine unserer Piraten-Katzen ist Hope. Sie hat ihr rechtes Auge verloren und kann super mit ihren Artgenossen toben.

 

 

 

Kokzidien und Co.
Dann hatten wir einen schlimmen Fall von Kokzidien, welcher nicht nur eine langwierige Behandlung nötig machte, sonder leider auch bei drei Welpen zu bleibenden motorischen Störungen führte. Alle drei Katzenkinder konnten in richtig gute Stellen vermittelt werden.
helge und guido

Neben den fiesen Kokzidien wütete leider auch noch das Calici-Virus. Helge und Guido kamen mit dem Virus im Gepäck an, wobei noch keine Symptome zu erkennen waren. Die ausgebrochene Infektion verlangte ihrem Pflegefrauchen einiges ab und schlug auch tüchtig bei den Tierarztkosten zu Buche.

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Die Katzenhilfe Oldenburg e.V. ist durch das Finanzamt Oldenburg als gemeinnützung und besonders förderungswürdig anerkannt. Gerne stellen wir Ihnen eine Spendenquittung aus. Bitte vermerken Sie dazu Ihre vollständige Anschrift bei der Überweisung.

Wir selber arbeiten ehrenamtlich, d.h. wir und unsere Pflegestellen arbeiten unentgeltlich. Ihre Spende kommt also ausschließlich den Katzen in Not zu Gute.

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Danke im Namen unserer Schützlinge sagen

Anne Holzapfel - Helga Dirks - Silvia Weers
Katzenhilfe Oldenburg e.V.